Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Macht es Sinn als Arzt einen Medizinertarif zu wählen?

Ja! Die Leistungen in den sogenannten Medizinertarifen sind sehr Hochwertig und bieten zumal eine sehr positive Beitragsentwicklung.

Arbeitgeberzuschuss auch für Familienangehörige?

Ja, Ihr Arbeitgeberzuschuss gilt auch für Familienangehörige, Ehefrau und Kinder. Bitte beachten Sie, den allgemeinen Höchstzuschuss des Arbeitgebers.

Was ist eine Selbstbeteiligung in einer privaten Krankenversicherung?

Selbstbeteiligung bedeutet grundsätzlich, dass der Versicherungsnehmer einen festgelegten Teil der Krankheitskosten pro Jahr selbst tragen muss. Die private Krankenversicherung erstattet nur die Kosten, die darüber hinausgehen. Wer mit seinem Versicherungsunternehmen eine solche Vereinbarung trifft, zahlt üblicherweise deutlich niedrigere Beiträge als bei einer Hundert-Prozent-Kostenübernahme. Das ist die Gegenleistung für den Verzicht auf die volle Kostenerstattung. Die Ersparnis kann dabei durchaus höher ausfallen als der Betrag der Selbstbeteiligung und daher für den Versicherten recht attraktiv sein. Versicherungsnehmer müssen keine finanzielle Überforderung in diesem Zusammenhang befürchten. Die Versicherungsunternehmen müssen Selbstbeteiligungen so kalkulieren, dass die finanzielle Belastung im Zusammenhang mit ambulanten oder stationären Heilbehandlungen maximal 5.000 Euro im Kalenderjahr ausmacht. Das verlangt das Versicherungsvertragsgesetz (§ 193 VVG).

Wie funktioniert eine Kindernachversicherung für ein neugeborenes Kind?

Eltern können ihr neugeborenes Kind zu vereinfachten Bedingungen bei ihrer eigenen privaten Krankenversicherungversichern. Das heißt: Die sonst übliche Risikoprüfung entfällt und das Kind würde selbst bei schweren Vorerkrankungen oder Behinderungen von der Gesellschaft versichert – ohne mögliche Leistungsausschlüsse oder Risikozuschläge.

Um diese Möglichkeit der Kindernachversicherung zu nutzen, muss innerhalb von zwei Monaten nach der Geburt ein Antrag bei der Versicherung gestellt werden. Sollte dieser Zeitraum nicht eingehalten werden, müssen Sie bei der jeweiligen privaten Krankenversicherung die notwendigen Gesundheitsfragen beachten und beantworten.

Medizinertarife für Jedermann?

Nein! Die Tarifwelt für Mediziner sind nur für Mediziner und Familienangehörige zugänglich. Lebenspartner haben ebenfalls das Recht auf Medizinertarife, sofern der Versicherungsnehmer selbst Arzt/Zahnarzt ist.

Gibt es eine kostenlose Familienversicherung in der privaten Krankenversicherung?

Grundsätzlich gibt es in der privaten Krankenversicherung keine kostenlose Familienversicherung.

Anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung gibt es in einer privaten Krankenversicherung keine Möglichkeit, den nicht erwerbstätigen Ehepartner oder die eigenen Kinder kostenlos mitzuversichern. In der privaten Krankenversicherung muss für jeden Versicherten ein eigener Beitrag gezahlt werden. Dieser Beitrag richtet sich nach dem aktuellen Gesundheitszustand und dem Eintrittsalter der zu versichernden Person.

Wieviel zahlt mein Arbeitgeber zur privaten Krankenversicherung?

Ihr Arbeitgeber zahlt Ihnen auch zur privaten Krankenversicherung die Hälfte der Beiträge dazu – bis zum Höchstsatz der Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung. Der maximale Zuschuss beträgt zur Zeit 56,42 EUR für die Pflege- sowie 323,03 EUR für die Krankenversicherung. Insgesamt zahlt der Arbeitgeber also 379,45 EUR dazu. (Stand 2018)

 

 

Rückkehr in die gesetzliche Krankenkasse?

Das Sonderkündigungsrecht gilt auch bei einem Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung. Wer versicherungspflichtig wird oder einen Anspruch auf Familienversicherung hat, kann zum Beginn der Versicherungspflicht den Vertrag mit der privaten Krankenversicherung kündigen. Das ist auch noch bis zu drei Monate rückwirkend möglich (§ 205 VVG). Wer diese Frist verpasst, kann zum Ende eines Monats kündigen, in dem er die Versicherungspflicht nachweist.

Wer kündigt, muss immer innerhalb von zwei Monaten nach der Kündigung beweisen, dass wieder eine Versicherungspflicht besteht.

Will ein Versicherter nur vorübergehend in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln und sich die Rückkehr in die PKV offenhalten, ist eine Anwartschaftsversicherung möglich. Wer sich später erneut bei der Gesellschaft versichern möchte, bekommt einen Vertrag, der auf Grundlage des früheren Eintrittsalters und ohne erneute Gesundheitsprüfung berechnet wird.

Viele Versicherungen wandeln den Vertrag auch in private Krankenzusatzversicherungen um, sollte der Kunde der PKV für immer den Rücken kehren. So gehen die gesammelten Altersrückstellungen nicht vollständig verloren.

Kündigungsfristen Private Krankenversicherung?

Ordentliche Kündigung – Ordentlich kündigen können Sie die private Krankenversicherung mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Versicherungsjahres (§205 VVG). Bei den meisten Versicherungen entspricht das Versicherungsjahr dem Kalenderjahr. Dann muss das Kündigungsschreiben bis zum 30. September bei der Versicherung eingegangen sein. Einige Gesellschaften haben jedoch andere Zyklen. Der genaue Termin für eine Kündigung steht immer in den Versicherungsbedingungen.

Viele Anbieter verlangen eine Mindestversicherungszeit zwischen einem und drei Jahren, in denen der Kunde den Vertrag nicht kündigen kann.

Sonderkündigungsrecht – Ein Sonderkündigungsrecht haben Versicherte, falls der Beitrag steigt oder sich die Leistung ändern. Die Frist beträgt zwei Monate ab Erhalt der Änderungsmitteilung. Kommt die Kündigung rechtzeitig bei der Versicherung an, endet der Vertrag mit Beginn des neuen Beitrags.

Weil in Deutschland die Versicherungspflicht gilt, muss der Versicherte eine lückenlose Krankenversicherung nachweisen. Die Kündigung wird deshalb nur gültig, sofern er entweder bis zum Ende des Vertrags oder spätestens innerhalb von zwei Monaten nach der Kündigung einen anderen Versicherungsschutz nachweist.

Wer darf sich privat krankenversichern?

In die private Krankenversicherung (PKV) dürfen Beamte und Selbstständige sowie Angestellte mit einem Bruttojahreseinkommen von mehr als 59.400 Euro. Aber auch Studenten können sich privat versichern. Beamte sind beihilfeberechtigt, für sie ist eine private Krankenversicherung daher in der Regel die bessere Wahl.

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